Archiv des MonatsApril, 2006

Smokeball in Milano

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Kleiner Reisebericht von der diesjährigen Möbelmesse in Milano: Es war eine aufregende Fahrt, bis wir nur mal dieses riesige neue Gelände gefunden haben. Ich konnte mich einer genialen Führung anschliessen, die von Wetscher organisiert wurde. Zusammen mit  Architekten und Designern ging’s im Eiltempo durch die unzähligen Messehallen. Dabei hab ich ein paar Fotos geschossen von witzigen und skurrilen Designstudien.

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«Global Culture» in der BZ

Die «Berner Zeitung» war an der Museumsnacht. Dabei ist ihr die Ausstellung von Serge Spitzer nicht entgangen. Unter dem Titel Illusion dank Joystick schreibt sie:

Ein brauner Lederball rollt auf einem gelb lackierten Tisch herum. Die Tischplatte wird durch einen Mechanismus ebenfalls bewegt – so jongliert sie den Ball, ohne dass dieser herunterfallen kann. Auch in der Ausstellung «Serge Spitzer: Um die Ecke – Round the Corner» im Kunstmuseum hat es im Gegensatz zum musealen Durchschnitt viele Kinder. Diese interessieren sich mehr für die Frage, ob es sich um einen Faustball oder doch um einen Volleyball handelt, als um den künstlerischen Anspruch des Werks «Global Culture». Gross beeindruckt von der Illusion eines sich bewegenden Tisches zeigen sich die trendigen Kids von heute wenig: «Das ist ja logisch! Der wird durch einen Joystick gesteuert», erklärt ein Junge den übrigen Zuschauern.

Wer es der BZ gleichtun und sich «Global Culture» ansehen will, hat noch bis am 21. Mai Gelegenheit dazu.

Serge Spitzer: Um die Ecke - Round the Corner - Kunstmuseum Bern, bis Sonntag, 21. Mai.

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Nothing in Paris

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Zum Frühlingsanfang inmitten von Paris hab ich „Nothing“ aus dem Winterschlaf geweckt. „Nothing“, eine Kunstinstallation von Pipilotti Rist, habe ich 1999 für die Biennale in Venedig konstruiert. Es ist eine Rauchblasenmaschine, die riesige, mit Nebel gefüllte Seifenblasen produziert. „Nothing“ reiste schon um die halbe Welt und war in diversen Museen zu bestaunen. Doch hier in Paris hat „Nothing“ einen fixen Platz, auf einer wunderbaren Dachterrasse. Unweit vom Eiffelturm, wird es „Nothing“ vielleicht eines Tages gelingen, den Turm zu erreichen.  Mit 100 Liter Seifenflüssigkeit im Gepäck reiste ich nach Paris, damit „Nothing“ für seine wunderbaren Flüge im kommenden Sommer ausgerüstet ist.

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Die grosse Reise

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Nach fast 3 Jahren Bauzeit reiste das Bernsteinzimmer von Ingeborg Lüscher nach Wiesbaden. In Einzelteile zerlegt und in Kunstkisten verpackt, fand das Bernsteinzimmer knapp in einem Sattelschlepper Platz. Den reibungslosen Kunst-Transport hat die Firma Kraft ELS AG in Basel realisiert. Den Aufbau des Bernsteinzimmers hat Jérome Szeemann (Bilder oben) übernommen. In Rekordzeit hat er diese nicht einfache Aufgabe mit unglaublicher Sorgfalt und Präzision organisiert. Somit erstrahlt das Bernsteinzimmer zum zweiten Mal in seiner ganzen Pracht. Das Bernsteinzimmer ist zu bestaunen im Museum Wiesbaden, ab 14. Mai 2006.

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From Heaven

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The elements are temporarily stored in a corner of a side room of the complex, ready to be packed in crates and shipped to the museum. Eight of them lie in a light wooden construction on the wall and four of them stand on the floor. Perfectly bended thick plexi-glass plates with added upstanding edges; the joints perfectly welded. Their uniformity and the strict way in which the eight and four are put together make me think of a tiny battalion ready for combat, ready to move; ready to go, one after the other, twelve pieces that all together form part of a much bigger body. 

The twelve bended elements will form the outer edge of one section. This section is carried by four other sections built with more than ten thousand impeccably ranked golden bars of soap, individually reshaped. The process of their making is difficult to survey. Each is caressed many times and at a snail’s pace passed through different machines. But still: they don’t have a soul. It was for sure a hell a lot of work. One does not question that process of making. To see is to believe. 

Industrial repetitive patterns attain a military component, for my taste. Forced assembly of individual elements in a harsh structure gives me this feeling. The larger their number is, the stronger that sentiment. I had in mind some specific historical sites and the botanical strategy of planting trees. The architect and the gardener. All means are justified when it comes down to the realisation of dreams. 

The artist came herself. She did the final touching of the skylight in the right spirit. The epoxy of two components she smeared – delicately - over the plates of what will shape the heaven. 

When all the sections are assembled in the museum, the whole body is lit from the back with halogen tubes and gives the impression of a shrine. Everything fits perfectly into each other, as if it was made with just one stroke and thrown down to earth, from another universe. Sole. Standing inside one feels the awe-inspiring glowing warmth. Stuck with oblivion you stand inside and think what is it all about.  

© S. Nesneh, Berlin, Spring 2006 Proof-corrected by Louise Sudell, Barcelona.  DSC02784.jpg  

 

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Glücksrad

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Dieses Glücksrad fertigte Smokeball für das Kanti-Theater Zofingen.

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Pillpick in der Palexpo

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Ende März fand in der Palexpo Genf der 11th Congress of the European Association of Hospital Pharmacists EAHP statt. Für das Schweizer Logistik-Unternehmen Swisslog realisierte Smokeball die Präsentation der Automatisierungslösung Pillpick für die Lagerung und Verteilung von Arzneimitteln in Krankenhäusern.

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Spitzer in Bern

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Reminder für alle, dies vergessen haben: Im Kunstmuseum Bern ist noch bis zum 21. Mai die Ausstellung «Serge Spitzer: Um die Ecke - Round the Corner» zu sehen. Unter den Exponaten ist auch die von Smokeball realisierte Installation «Global Culture». Mehr Infos zu «Global Culture» gibts auf der Smokeball Website.

Serge Spitzer: Um die Ecke - Round the Corner - Kunstmuseum Bern, bis Sonntag, 21. Mai.

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