Archiv des MonatsJune, 2007

Art Clash

Art Clash

Zum dritten Mal findet am Samstag der Art Clash statt: Ein Gestaltungs-Contest zwischen 16 ausgewählten Künstlern, Grafikern und Stiftfreaks aus der Schweiz, Deutschland, Italien, Spanien, England und Dänemark. Das Line Up lässt Einiges erwarten. Von 16-22 Uhr in der Roten Fabrik. Im Anschluss Tanz. Mehr Infos hier.

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paraSITE

Michael Rakowitz

paraSITE: Michael Rakowitz
paraSITE ist ein Projekt, das Obdachlosen aus Cambridge, Boston, New York City und Baltimore auf Wunsch individuelle, aufblasbare Behausungen aus provisorischen Materialien, die leicht auf der Straße zu bekommen sind (z.B. Plastiktüten, Klebeband) anbietet. Das Design der von Beduinen-Zeltlagern inspirierten beheizten Doppel-Membran-Unterkünfte (Materialkosten: 5 Dollar), die - vergleichbar mit biologischen Parasiten - von der Straße aus mit einem Schlauch an den Abluftdurchlass von Klimaanlagen in den Fenstern von Wohnungen angeschlossen werden (wodurch sie sich aufrichten und im Inneren erwärmen), erarbeitet Rakowitz mit den Obdachlosen, an die er bislang über 30 maßgeschneiderte, spezialangefertigte Prototypen des paraSITE-Zeltes frei verteilte. Gedacht als praktische Hilfe, öffentliche Wahrnehmung eines nationalen Problems und soziale Kritik, funktionieren diese Unterschlüpfe nicht nur als vorübergehende Orte der momentanen Milderung und des Rückzugs, sondern auch als Stationen des Dissens und der eigenen Kraft wie auch als Werkzeuge des sichtbaren Protests, die eine Verweigerung zur Kapitulation kommunizieren und die unakzeptablen Umstände, unter denen Obdachlose in der Stadt leben, sichtbarer machen (obdachlose Benutzer schrieen sogar Parolen wie “Wir schlagen dich, Onkel Sam!”). Bald geriet diese “Heftpflaster-Lösung” als “erweiterte Form des Privateigentums” in starke Kontroversen, als der frühere New Yorker Oberbürgermeister Rudolph Giuliani nach Einführung seiner Anti-Homeless-Laws die Benutzung jeder Struktur, die höher als dreieinhalb Fuß war, als Akt illegalen Zeltens ahnden ließ. Michael McGee entwarf mit Rakowitz eine Unterkunft, die als eine Art Schlafsack oder “Körpererweiterung” sehr niedrig war, sodass sich der Polizist, der ihm einen Strafzettel verpassen wollte, durch Nachmessen und Feststellen der eingehaltenen gesetzlichen 3,5 Fuß Grenzhöhe von dannen machen musste.

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“Off Hour”

freifilms.com

Der Kurzfilm von Daniel Frei “Off Hour” wird am Sa. 07.07.07 im Kino Freier Film in Aarau um 20:30 vorgeführt - im Rahmen eines New York abends. Ich hatte die Ehre einer Vorpremiere und kann nur sagen das müsst ihr euch unbedingt ansehen, vor allem habt ihr die Chance Daniel Frei persönlich kennen zu lernen.

Freifilms.com

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HypderDrive Space

HypderDrive Space

Mit einer Abspeicherzeit von ca. 1 Minute pro Gigabyte Daten ist der Hyperdrive Space das schnellste mobile Backup Gerät auf dem Markt. Er sichert die Inhalte Ihrer Speicherkarten auf die interne Harddisk (40 - 160GB) und macht die Speicherkarten wieder bereit fürs nächste Shooting. Der geringe Stromverbrauch ermöglicht ein Transfervolumen von ca. 100GB mit einer einzigen Akkuladung.
Durch seine kompakte Bauweise (gerade mal 20mm dünn) passt der Hyperdrive Space in jede Fototasche.

weitere Infos

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The Modern Bird

The Modern Bird

in Seattle findet zur Zeit die Austellung “The Modern Bird” statt. Mehr als 20 Designer sind beteiligt und Zeigen Ihre Studien.

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Design Miami/ Basel #2

FRONT - lamp by fly
“Lamp by Fly” aus der Reihe “Design by Animals” von Front.

Die zweite Ausgabe der parallel zur ART stattfindenden Design Miami/ Basel bringt 20 führende Galerien und Arbeiten der weltbesten Designer nach Basel. Hauptaustragungsort ist in diesem Jahr die legendäre Basler Markthalle, mit 6000 qm der drittgrösste Kuppelbau in Europa. Ergänzend dazu gibt es Messe-Satelliten und Abendveranstaltungen.

Ein wichtiges Thema an der Design Miami/ Basel 2007 ist die immer bedeutendere Rolle der Performance im Design-Prozess. Die Performance-Komponente beeinflusst das Design des Produkts als Ganzes, macht es einmalig und dadurch schliesslich wertvoller. Das Beispiel schlechthin ist die schwedische Designerinnengruppe Front, die in Basel mit dem Designer of the Future Award 2007 ausgezeichnet wird. Um den Trend zu illustrieren, gibt es live durchgeführte “Design Performances”.

Design Miami/ Basel 2007 – Di, 12.6. bis Sa, 16.6. in der Markthalle Basel. Reguläre Öffnungszeiten: 10 bis 16 Uhr. Abends gibt es verschiedene Einladungsveranstaltungen.

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FALSCHPARKEN

smokeball

Der heutige Blick aus dem Büro Fenster. Die Fahrerin irrte in den geschlossenen Bahnschranken umher unter dem Motto „die Bahn bewegt“.

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Spencer tunick photo shoot in Amsterdam


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Richard Serra

Richard Serra
“Sequence”, 2006
© 2007 Richard Serra /Artist Right Society (ARS) New York. Photo: Lorenz Kienzle

Unter dem Titel “Richard Serra Sculpture: Forty Years” zeigt das Moma vom 3. Juni bis zum 10. September eine Retrospektive des minimalistischen Künstlers. Sowohl Arbeiten vom anfänglichen Schaffen Serras aus Gummi und mit Neon sind über das Museum verteilt zu sehen wie auch die gigantischen Stahlskulpturen, mit denen sein Name wohl am öftesten assoziiert wird.

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«För Hitz ond Brand»

ursula palla

Für «För Hitz ond Brand» lässt Ursula Palla den Säntis aus Milchpulver konstruieren. Das bewegte Landschaftsbild, das während der Dauer der Ausstellung im Appenzeller Brauchtumsmuseum in Urnäsch als Videoinstallation zu sehen ist, entstand als Aktion am Eröffnungswochenende von «För Hitz ond Brand». Ursula Palla schreibt dazu: «Zeit, Stabilität, Umbruch, Gleichgewicht, Vermischung, Verschiebung sind Faktoren, um in einer Landschaft ausserordentliche kulturelle Leistungen zu erzeugen. Faktoren, welche auch den Berg charakterisieren, den Berg als Initiator, Referenz- und Kristallisationspunkt. Der Berg, der Säntis, eine überallhin sichtbare Stärke, Rückgrat beider Appenzell, bedeutet auch ‹potentielle Erneuerung des Materials› (Beuys). Ein gewaltiges Natursystem mit dem ewigen Gesetz von Werden und Vergehen, welches in unsere vermeintlich stabile copy-and-paste-Gegenwart eingebrochen ist.» Die zahlreichen Säntisbilder im Brauchtumsmuseum Urnäsch, aber auch Arbeiten wie «Werden, Sein, Vergehen» von Giovanni Segantini oder «Voglio vedere le mie montagne» von Joseph Beuys bilden den kulturhistorischen Boden von Pallas Säntis-Arbeit.

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Smokeball konstruierte dazu ein Rad, welches über das Milchpulver rollte und so das Säntismassiv prägte.

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