Archiv des MonatsApril, 2009

Vermessen. Strategien zur Erfassung von Raum

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. Jens Brand, Heath Bunting, Raffaella Chiara, Hans Danuser, Kerstin Ergenzinger, Thomas Flechtner, Hamish Fulton, Arno Hassler, Richard Long, Ursula Palla, Peter Piller, Christoph Rütimann, Gerry Schum, Roman Signer, Studer/ van den Berg, Hannes Vogel, Lydia Wilhelm

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Ursula Palla
Smokeball konstruierte dazu ein Rad, welches über Gips rollte und so das Säntismassiv prägte.

Die Welt ist geschrumpft, seit digitale Technologien und das World Wide Web darin Einzug gehalten haben. Geografische Distanzen und Zeitzonen lassen sich durch immer leistungsfähigere Möglichkeiten elektronischer Datenübertragung überwinden. So zumindest kommt es uns vor. Denn die weissen Flecken auf der Landkarte gibt es nach wie vor. Auch GPS Systeme können uns nur an Orte lotsen, die bereits registriert, beschriftet und eingeordnet wurden.
Der Wunsch, die Welt zu vermessen und sie dadurch nicht nur zu verstehen, sondern auch zu kontrollieren, ist so alt wie die Menschheit selbst. Durch die Digitalisierung hat die künstlerische Auseinandersetzung mit Mapping, Vernetzung und Kartografierung in den letzten Jahren an enormer Aktualität gewonnen. Dabei offenbaren sich in den Arbeiten der hier versammelten in- und ausländischen KünstlerInnen konstruktive Unschärfen, hervorgerufen durch die Subjektivität der Messenden und die beunruhigende «stetige Bewegung dessen, was unbeweglich erscheint» (Deleuze). Denn die Vermessung der Welt ist kein rein dokumentarischer, sondern ein eingreifender und schöpferischer Akt, der nichts so zurücklässt wie es vorher war.
In dieser Ausstellung steht das Durchmessen, Erwandern und Abtasten von Raum im Zentrum, das sich anhand verschiedenster Medien und Strategien von realen Territorien bis zu virtuellen Landschaften erstreckt. Die Kuratorin Katharina Ammann stellt in ihrer ersten Themenausstellung im Bündner Kunstmuseum einen direkten Bezug zur überwältigenden Topografie des Kantons Graubünden her, die seit Jahrhunderten Künstler inspiriert und Landvermesser herausfordert.

. Jens Brand, Heath Bunting, Raffaella Chiara, Hans Danuser, Kerstin Ergenzinger, Thomas Flechtner, Hamish Fulton, Arno Hassler, Richard Long, Ursula Palla, Peter Piller, Christoph Rütimann, Gerry Schum, Roman Signer, Studer/ van den Berg, Hannes Vogel, Lydia Wilhelm
Die Welt ist geschrumpft, seit digitale Technologien und das World Wide Web darin Einzug gehalten haben. Geografische Distanzen und Zeitzonen lassen sich durch immer leistungsfähigere Möglichkeiten elektronischer Datenübertragung überwinden. So zumindest kommt es uns vor. Denn die weissen Flecken auf der Landkarte gibt es nach wie vor. Auch GPS Systeme können uns nur an Orte lotsen, die bereits registriert, beschriftet und eingeordnet wurden.
Der Wunsch, die Welt zu vermessen und sie dadurch nicht nur zu verstehen, sondern auch zu kontrollieren, ist so alt wie die Menschheit selbst. Durch die Digitalisierung hat die künstlerische Auseinandersetzung mit Mapping, Vernetzung und Kartografierung in den letzten Jahren an enormer Aktualität gewonnen. Dabei offenbaren sich in den Arbeiten der hier versammelten in- und ausländischen KünstlerInnen konstruktive Unschärfen, hervorgerufen durch die Subjektivität der Messenden und die beunruhigende «stetige Bewegung dessen, was unbeweglich erscheint» (Deleuze). Denn die Vermessung der Welt ist kein rein dokumentarischer, sondern ein eingreifender und schöpferischer Akt, der nichts so zurücklässt wie es vorher war.
In dieser Ausstellung steht das Durchmessen, Erwandern und Abtasten von Raum im Zentrum, das sich anhand verschiedenster Medien und Strategien von realen Territorien bis zu virtuellen Landschaften erstreckt. Die Kuratorin Katharina Ammann stellt in ihrer ersten Themenausstellung im Bündner Kunstmuseum einen direkten Bezug zur überwältigenden Topografie des Kantons Graubünden her, die seit Jahrhunderten Künstler inspiriert und Landvermesser herausfordert.

Bündner Kunstmuseum Chur
Ausstellung
11. April bis 7. Juni 2009

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Valentin Magaro

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Valentin Magaro
19. April – 24. Mai 2009
Eröffnung Samstag, 18. April 2009, 17 h

Die Trennung zwischen lebloser Materie und beseeltem Lebewesen ist bei Valentin Magaro alles andere als eindeutig; skurrile Bauten scheinen einem selbstorganisierten Wachstum zu entspringen, während der Mensch stets stark schematisiert auftaucht. Wenngleich eine ikonografische Interpretation, die aufgrund der Bedeutung einzelner Bildmotive funktionieren würde, keine adäquate Annäherung an die Bildwelten von Magaro ermöglicht, so ergibt sich aus medialen und strukturellen Strategien der Bildfindung dennoch eine inhaltliche Rahmung, in der die einzelnen Bildelemente absolut evident erscheinen. Das Spiel zwischen einerseits suggeriertem, andererseits nicht bezeichenbarem Sinn ist für Magaros künstlerische Auseinandersetzung zentral und eröffnet bei aller Offenheit eine sehr verbindliche, inhaltliche Dimension. Deutlich wird dies bereits in der Kombination eines bildnerischen Formfindungsprozesses, der eigentlich einem digitalen Medium entstammt, und dessen handzeichnerischen Umsetzung: Das korrekt angewandte Handwerk der wissenschaftlichen Zeichnung transformiert sich durch die Art und Weise, wie damit verfahren wird gemäss der Logik digitaler Bildproduktion in etwas vollkommen Absurdes. Die Ausstellung in der Kunsthalle zeigt Malerei und eine grosse Auswahl an neuen Zeichnungen; besonders interessant sind ausserdem die modellartigen Skulpturen, mit denen sich Magaro erstmalig im dreidimensionalen Raum bewegt. Parallel zur Ausstellung erscheint eine umfangreiche monografische Publikation bei Arnoldsche Art Publishers.

Kunsthalle Winterthur, Marktgasse 25, 8400 Winterthur, 052 267 51 32, www.kunsthallewinterthur.ch, info@kunsthallewinterthur.ch,

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Creme That Egg!


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Women

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Graphic Design bei Aliza Dzik

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Chinese Architecture Stamps

smokeball

Für die Liebhaber der chinesischen Architektur “Chinese Stamps Architektur”

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Blumenmarkt Barcelona

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Modern und bunt, das “Mercabarna Flor”, der neue Blumenmarkt Großhandel von Barcelona, Studio Willy Muller Architects,

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