«För Hitz ond Brand»

Für «För Hitz ond Brand» lässt Ursula Palla den Säntis aus Milchpulver konstruieren. Das bewegte Landschaftsbild, das während der Dauer der Ausstellung im Appenzeller Brauchtumsmuseum in Urnäsch als Videoinstallation zu sehen ist, entstand als Aktion am Eröffnungswochenende von «För Hitz ond Brand». Ursula Palla schreibt dazu: «Zeit, Stabilität, Umbruch, Gleichgewicht, Vermischung, Verschiebung sind Faktoren, um in einer Landschaft ausserordentliche kulturelle Leistungen zu erzeugen. Faktoren, welche auch den Berg charakterisieren, den Berg als Initiator, Referenz- und Kristallisationspunkt. Der Berg, der Säntis, eine überallhin sichtbare Stärke, Rückgrat beider Appenzell, bedeutet auch ‹potentielle Erneuerung des Materials› (Beuys). Ein gewaltiges Natursystem mit dem ewigen Gesetz von Werden und Vergehen, welches in unsere vermeintlich stabile copy-and-paste-Gegenwart eingebrochen ist.» Die zahlreichen Säntisbilder im Brauchtumsmuseum Urnäsch, aber auch Arbeiten wie «Werden, Sein, Vergehen» von Giovanni Segantini oder «Voglio vedere le mie montagne» von Joseph Beuys bilden den kulturhistorischen Boden von Pallas Säntis-Arbeit.

Smokeball konstruierte dazu ein Rad, welches über das Milchpulver rollte und so das Säntismassiv prägte.
